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Umtriebszeit

Die Umtriebszeit ist die geplante Zeitspanne von der Bestandesbegründung bis zur Endnutzung.

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Ausführliche Erklärung

Die Umtriebszeit (Produktionszeitraum) gibt an, wie viele Jahre ein Bestand von der Begründung bis zur Ernte heranwächst. Sie richtet sich nach Baumart, Standortgüte (Ertragsklasse), Zieldimension und betrieblichen Zielen und reicht von wenigen Jahrzehnten (Nieder-/Kurzumtrieb) bis über 200 Jahre (Eiche im Hochwald).

Die Wahl der Umtriebszeit beeinflusst Holzstärke, Wert, Ertrag und Risiko. Lange Umtriebszeiten liefern wertvolles Starkholz, binden aber Kapital länger und erhöhen das Kalamitätsrisiko.

Eigenschaften

  • Zeit von Begründung bis Ernte
  • Baumart- und standortabhängig
  • Von Jahrzehnten bis 200+ Jahre
  • Steuert Holzstärke und Wert

Verwendung

  • Nutzungsplanung
  • Forsteinrichtung
  • Wertholzstrategie

Vorteile

  • Steuert Wert und Ertrag
  • Planungsgrundlage
  • Flexibel wählbar

Nachteile

  • Lange Zeit = Kapitalbindung
  • Höheres Risiko bei langem Umtrieb

Maßeinheiten

Umtriebszeit in Jahren
Je Baumart verschieden

Umrechnungen

Für „Umtriebszeit" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Die Umtriebszeit an Baumart, Standort und Ziel anpassen – für Wertholz lange Umtriebe, bei hohem Risiko oder Energieholz kürzere.

Häufige Fragen

Was ist die Umtriebszeit?

Die geplante Zeitspanne von der Bestandesbegründung bis zur Endnutzung.

Wovon hängt sie ab?

Von Baumart, Standortgüte, Zieldimension und betrieblichen Zielen.

Verwandte Begriffe

Hiebsunreife Endnutzung Ertragsklasse Zuwachsleistung

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