Sturmschaden
Ein Sturmschaden ist ein Schaden im Wald durch Windwurf oder Windbruch nach schweren Stürmen.
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Ausführliche Erklärung
Bei Sturmschäden werden Bäume entwurzelt (Windwurf) oder brechen im Stamm und in der Krone (Windbruch). Betroffen sind besonders Flachwurzler und Reinbestände. Große Sturmschäden führen zu Kalamitäten mit viel Schadholz.
Die Aufarbeitung ist gefährlich, weil Stämme unter Spannung stehen. Zudem drückt das viele Holz oft die Preise. Vorbeugend wirken stabile Mischbestände und ausreichend tief wurzelnde Baumarten.
Eigenschaften
- Schaden durch Sturm
- Windwurf und Windbruch
- Viel Schadholz möglich
- Flachwurzler stärker betroffen
Verwendung
- Kalamitätsaufarbeitung
- Forstschutz
- Brennholz (günstig)
Vorteile
- Schadholz nutzbar
- Stabile Bestände beugen vor
Nachteile
- Gefährliche Aufarbeitung
- Preisdruck am Markt
Maßeinheiten
- Schadfläche in Hektar
- Schadholz in Festmeter
Umrechnungen
- 1 Fm Sturmholz = ca. 1,4 Rm nach dem Aufarbeiten
Tipp aus der Praxis
Sturmschäden mit gespannten und hängenden Stämmen dem Fachbetrieb überlassen – die Unfallgefahr ist sehr hoch.
Häufige Fragen
Was ist ein Sturmschaden?
Ein Schaden im Wald durch Windwurf oder Windbruch nach schweren Stürmen.
Wie beugt man vor?
Durch stabile Mischbestände und tief wurzelnde Baumarten.