Käferholz
Käferholz ist Holz von Bäumen, die durch Borkenkäfer geschädigt oder abgetötet wurden.
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Ausführliche Erklärung
Käferholz entsteht, wenn Borkenkäfer – vor allem Buchdrucker und Kupferstecher – Fichten befallen. Die Bäume sterben ab und müssen rasch geerntet werden, um die Ausbreitung zu stoppen. Das Holz ist oft von Bläue durchzogen und in der Qualität gemindert, aber als Bau- und Industrieholz noch verwertbar.
In Käferjahren fällt sehr viel Käferholz an, was die Holzmärkte belastet. Zügige Aufarbeitung ist forstlich und rechtlich geboten.
Eigenschaften
- Holz käfergeschädigter Bäume
- Vor allem Fichte
- Oft mit Bläue
- Rasch aufzuarbeiten
Verwendung
- Sanitärhieb
- Schadholzverwertung
- Bau- und Industrieholz
Vorteile
- Noch nutzbar
- Verhindert Käferausbreitung
- Verwertbarer Rohstoff
Nachteile
- Qualitätsminderung durch Bläue
- Preisverfall in Käferjahren
Maßeinheiten
- Menge in Festmeter (Fm)
- Qualität nach Sortierung
Umrechnungen
- 1 Fm Käferholz = 1 m³ feste Holzmasse (Qualität gemindert).
Tipp aus der Praxis
Käferholz zügig aus dem Wald bringen und trocken lagern – nur so lässt sich die Ausbreitung stoppen und die Restqualität sichern.
Häufige Fragen
Was ist Käferholz?
Holz von Bäumen, die durch Borkenkäfer geschädigt oder abgetötet wurden.
Ist es noch verwendbar?
Ja, trotz Bläue meist noch als Bau- oder Industrieholz.