Hiebsplan
Ein Hiebsplan legt fest, wo, wann und wie viel Holz in einem Forstbetrieb eingeschlagen wird.
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Ausführliche Erklärung
Der Hiebsplan (Nutzungsplan) ist Teil der Forsteinrichtung und operativen Betriebsplanung. Er weist die für einen Zeitraum vorgesehenen Hiebe nach Ort (Bestand/Abteilung), Menge, Sortiment und Art (Durchforstung, Endnutzung, Schadholz) aus und richtet sich am nachhaltigen Hiebssatz aus – also der Menge, die dem Zuwachs entspricht und dauerhaft entnommen werden kann.
Der Hiebsplan koordiniert Holzernte, Vermarktung, Personal und Logistik und sichert die Nachhaltigkeit. Bei Kalamitäten (viel Schadholz) muss er kurzfristig angepasst werden, da ungeplante Nutzungen den geplanten Einschlag verdrängen.
Eigenschaften
- Plan für Ort/Zeit/Menge des Einschlags
- Teil der Forsteinrichtung
- Am nachhaltigen Hiebssatz orientiert
- Bei Kalamitäten anzupassen
Verwendung
- Betriebsplanung
- Nutzungsplanung
- Holzvermarktung
Vorteile
- Sichert nachhaltige Nutzung
- Koordiniert Ernte/Logistik
- Planungssicherheit
Nachteile
- Bei Kalamitäten hinfällig
- Regelmäßige Fortschreibung
Maßeinheiten
- Hiebsmenge in Efm/Jahr
- Bezug
- nachhaltiger Hiebssatz
Umrechnungen
Für „Hiebsplan" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Den Hiebsplan am nachhaltigen Hiebssatz (Nutzung ≤ Zuwachs) ausrichten und bei Schadholz flexibel anpassen – ungeplante Kalamitätsnutzungen ersetzen dann geplante Hiebe.
Häufige Fragen
Was ist ein Hiebsplan?
Ein Plan, der festlegt, wo, wann und wie viel Holz in einem Forstbetrieb eingeschlagen wird.
Woran orientiert er sich?
Am nachhaltigen Hiebssatz – der Menge, die dem Zuwachs entspricht und dauerhaft entnommen werden kann.