Gefahrenbaum
Ein Gefahrenbaum ist ein Baum mit erhöhter Bruch- oder Umsturzgefahr, der Personen oder Sachen gefährden kann.
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Ausführliche Erklärung
Ein Baum wird zum Gefahrenbaum, wenn Schäden wie Fäule, Pilzbefall, Risse, starke Neigung oder Wurzelschäden seine Stand- oder Bruchsicherheit beeinträchtigen und sich im Umfeld Wege, Straßen oder Gebäude befinden.
Bei der Baumkontrolle werden Gefahrenbäume erkannt und beurteilt. Je nach Befund folgen Sicherungsmaßnahmen wie Kronensicherung, Kronenpflege oder – als letzte Möglichkeit – die Fällung.
Eigenschaften
- Erhöhte Bruch-/Umsturzgefahr
- Durch Schäden geschwächt
- Gefährdet Personen und Sachen
- Erkannt bei der Baumkontrolle
Verwendung
- Verkehrssicherung
- Baumkontrolle
- Baumpflege
Vorteile
- Frühzeitige Gefahrenerkennung
- Grundlage für Maßnahmen
- Schutz von Personen
Nachteile
- Erfordert fachliche Beurteilung
- Ggf. Fällung nötig
Maßeinheiten
- Kein Messwert – Sicherheitsbeurteilung
- Beurteilung der Stand-/Bruchsicherheit
Umrechnungen
Für „Gefahrenbaum" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Bei Verdacht auf einen Gefahrenbaum eine fachliche Beurteilung veranlassen – oft lässt sich der Baum durch Pflege oder Sicherung erhalten.
Häufige Fragen
Was ist ein Gefahrenbaum?
Ein Baum mit erhöhter Bruch- oder Umsturzgefahr, der Personen oder Sachen gefährden kann.
Muss ein Gefahrenbaum gefällt werden?
Nicht zwingend – oft helfen Kronensicherung oder Pflege; Fällung ist die letzte Möglichkeit.