Forsteinrichtung
Die Forsteinrichtung ist die mittelfristige Planung und Inventur eines Forstbetriebs für eine nachhaltige Bewirtschaftung.
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Ausführliche Erklärung
Die Forsteinrichtung erfasst periodisch (meist alle 10 Jahre) den Zustand des Waldes – Bestände, Flächen, Vorräte, Zuwachs, Altersstruktur – und legt darauf aufbauend die Bewirtschaftungsziele, den nachhaltigen Hiebssatz und die vorgesehenen Maßnahmen (Hiebs-, Pflege-, Verjüngungsplan) fest. Ergebnis sind Karten, Datenbanken und ein Betriebswerk.
Die Forsteinrichtung ist das zentrale Planungsinstrument der Forstwirtschaft und sichert Nachhaltigkeit, Übersicht und Kontrolle über Jahrzehnte. Sie verbindet Inventur (Ist-Zustand), Planung (Soll) und Kontrolle (Vollzug) und ist Grundlage für Hiebsplan und Betriebssteuerung.
Eigenschaften
- Periodische Inventur + Planung
- Vorrat, Zuwachs, Altersstruktur
- Legt Hiebssatz und Maßnahmen fest
- Zentrales Planungsinstrument
Verwendung
- Forstliche Betriebsplanung
- Nachhaltskontrolle
- Hiebs- und Pflegeplanung
Vorteile
- Sichert Nachhaltigkeit
- Schafft Übersicht/Kontrolle
- Langfristig
Nachteile
- Aufwendige Erhebung
- Periodische Wiederholung
Maßeinheiten
- Vorrat in Vfm/ha
- Hiebssatz in Efm/Jahr
Umrechnungen
Für „Forsteinrichtung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Die Forsteinrichtung als roten Faden des Betriebs nutzen: Sie liefert Vorrat, Zuwachs und den nachhaltigen Hiebssatz – daraus leiten sich Hiebsplan und Pflegemaßnahmen ab.
Häufige Fragen
Was ist die Forsteinrichtung?
Die mittelfristige Inventur und Planung eines Forstbetriebs für eine nachhaltige Bewirtschaftung.
Was legt sie fest?
Bewirtschaftungsziele, den nachhaltigen Hiebssatz und die vorgesehenen Hiebs-, Pflege- und Verjüngungsmaßnahmen.