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Diplodia-Triebsterben

Das Diplodia-Triebsterben ist eine Pilzkrankheit der Kiefer, die Triebe und ganze Bäume absterben lässt.

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Ausführliche Erklärung

Das Diplodia-Triebsterben (Erreger Diplodia sapinea, früher Sphaeropsis sapinea) befällt vor allem Kiefern, gelegentlich andere Nadelbäume. Der Pilz lässt junge Triebe, Nadeln und Zapfen absterben; typisch sind braune, abgeknickte Triebspitzen und harzende Rindenpartien. Bei Trockenstress und nach Hagel oder Verletzungen tritt er verstärkt auf.

Der Klimawandel begünstigt die Krankheit, die in trocken-warmen Jahren erhebliche Schäden verursachen kann. Waldschutz umfasst das Vermeiden von Stress, die Entnahme stark befallener Bäume und eine standortangepasste Baumartenwahl.

Eigenschaften

  • Pilzkrankheit der Kiefer
  • Erreger Diplodia sapinea
  • Triebe/Nadeln/Zapfen sterben ab
  • Durch Trockenstress begünstigt

Verwendung

  • Waldschutz
  • Kiefernbestände
  • Klimaangepasster Waldbau

Vorteile

  • Erkennbar an braunen Trieben
  • Durch Waldbau beeinflussbar

Nachteile

  • Schäden bei Trockenheit
  • Kann Bäume töten

Maßeinheiten

Befall je Baum/Bestand
Auftreten nach Trocken-/Hageljahren

Umrechnungen

Für „Diplodia-Triebsterben" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Kiefern nicht zusätzlich stressen (z. B. durch starke Eingriffe in Trockenjahren) und stark befallene Bäume entnehmen – das begrenzt die Ausbreitung des Diplodia-Pilzes.

Häufige Fragen

Was ist das Diplodia-Triebsterben?

Eine Pilzkrankheit der Kiefer (Diplodia sapinea), die Triebe, Nadeln und Zapfen absterben lässt.

Was begünstigt es?

Trockenstress sowie Verletzungen nach Hagel oder Sturm; der Klimawandel verstärkt die Schäden.

Verwandte Begriffe

Kiefer Schwarzkiefer Dürreschäden Eschentriebsterben

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