Blöße
Eine Blöße ist eine unbestockte, aber zur Bestockung vorgesehene Fläche innerhalb des Waldes.
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Ausführliche Erklärung
Als Blöße bezeichnet man eine vorübergehend kahle Waldfläche, die eigentlich Wald ist bzw. wieder werden soll – etwa nach Kahlhieb, Windwurf, Kalamität oder Brand, solange sie noch nicht wieder bestockt ist. Sie zählt weiter zur Waldfläche und ist wiederzubewalden.
Blößen sollen möglichst rasch wieder in Bestockung gebracht werden (Naturverjüngung, Pflanzung, Saat), um Bodenschutz, Ertrag und Waldfunktionen wiederherzustellen. Länger offene Blößen unterliegen der Wiederbewaldungspflicht nach den Waldgesetzen.
Eigenschaften
- Unbestockte Waldfläche
- Nach Kahlhieb/Windwurf/Brand
- Zählt zur Waldfläche
- Wiederzubewalden
Verwendung
- Wiederbewaldung
- Waldumbau
- Flächenmanagement
Vorteile
- Klare Kategorie
- Lenkt die Wiederbewaldung
Nachteile
- Bodenschutz vorübergehend fehlend
- Wiederbewaldungspflicht
Maßeinheiten
- Fläche in Hektar/Ar
- Bezug
- Waldfläche
Umrechnungen
Für „Blöße" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Blößen zügig wieder bestocken (Naturverjüngung, Pflanzung) – offene Flächen verlieren Bodenschutz, vergrasen und unterliegen der Wiederbewaldungspflicht.
Häufige Fragen
Was ist eine Blöße?
Eine unbestockte, aber zur Bestockung vorgesehene Fläche innerhalb des Waldes.
Was ist mit ihr zu tun?
Sie ist möglichst rasch wieder zu bewalden – per Naturverjüngung, Pflanzung oder Saat.