Pflanzgut
Pflanzgut sind die zur Anpflanzung bestimmten jungen Bäume (Forstpflanzen) samt Wurzelwerk.
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Ausführliche Erklärung
Als Pflanzgut bezeichnet man die in Baumschulen herangezogenen Jungpflanzen, die zur Bestandesbegründung oder zum Waldumbau ausgepflanzt werden. Man unterscheidet wurzelnackte Pflanzen und Containerpflanzen (mit Ballen) sowie verschiedene Sortimente nach Alter und Größe (z. B. 2-jährige Sämlinge, verschulte Pflanzen).
Wichtig sind Herkunft (herkunftsgesichertes, standortangepasstes Saat-/Pflanzgut), Qualität von Wurzel und Trieb sowie sachgerechte Lagerung und Pflanzung. Gutes Pflanzgut ist Grundlage für stabile, wüchsige und klimaangepasste Bestände.
Eigenschaften
- Junge Forstpflanzen zum Auspflanzen
- Wurzelnackt oder Containerware
- Herkunftsgesichert
- Grundlage stabiler Bestände
Verwendung
- Bestandesbegründung
- Waldumbau und Aufforstung
- Garten- und Landschaftsbau
Vorteile
- Ermöglicht gezielte Baumartenwahl
- Herkunftsgesichert erhältlich
- Verschiedene Sortimente
Nachteile
- Empfindliche Wurzeln
- Sachgerechte Lagerung nötig
Maßeinheiten
- Sortiment nach Alter/Größe
- Herkunft nach FoVG
Umrechnungen
Für „Pflanzgut" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Nur herkunftsgesichertes, standortangepasstes Pflanzgut verwenden und die Wurzeln bis zur Pflanzung feucht und geschützt halten – ausgetrocknete Wurzeln lassen Pflanzen ausfallen.
Häufige Fragen
Was ist Pflanzgut?
Die in Baumschulen herangezogenen jungen Bäume (Forstpflanzen), die zur Anpflanzung bestimmt sind.
Worauf ist zu achten?
Auf herkunftsgesichertes, standortangepasstes Material sowie gute Wurzelqualität und sachgerechte Lagerung.