Kahlschlag
Ein Kahlschlag ist die vollständige Räumung eines Waldbestandes durch Fällen aller Bäume auf einer Fläche.
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Ausführliche Erklärung
Beim Kahlschlag wird eine Fläche komplett abgeholzt und anschließend neu aufgeforstet oder der Naturverjüngung überlassen. Er liefert viel Holz auf einmal, greift aber stark in das Waldökosystem ein.
Naturnahe Forstwirtschaft vermeidet große Kahlschläge und setzt stattdessen auf einzelstamm- oder gruppenweise Nutzung, um Boden, Klima und Bestand zu schonen.
Eigenschaften
- Vollständige Flächenräumung
- Alle Bäume gefällt
- Anschließend Wiederbewaldung
- Starker Eingriff
Verwendung
- Holzernte
- Umbau von Beständen
- Kalamitätsflächen
Vorteile
- Viel Holz auf einmal
- Einfache Ernte
Nachteile
- Starker Eingriff ins Ökosystem
- Boden- und Klimarisiken
Maßeinheiten
- Fläche in Hektar (ha)
- Holz in Festmeter (Fm)
Umrechnungen
Für „Kahlschlag" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Kleine, an die Baumart angepasste Nutzungen sind meist ökologischer als große Kahlschläge – naturnaher Waldbau setzt darauf.
Häufige Fragen
Was ist ein Kahlschlag?
Die vollständige Räumung eines Waldbestandes auf einer Fläche.
Ist ein Kahlschlag problematisch?
Er greift stark ins Ökosystem ein; naturnaher Waldbau vermeidet große Kahlschläge.